Samstag 21. Januar 2017

Hector Rodriguez OH

Bruder
Argentinien

Als Barmherziger Bruder glaube ich, dass ich jeden Tag viel geben kann.

 

Ich arbeite als Heilerziehungspfleger. Ich mag den Kontakt mit den Heimbewohnern. Ich höre ihnen gerne zu und versuche immer, offen für ihre Bedürfnisse und die Bedürfnisse ihrer Angehörigen zu sein. Außerdem gehe ich gerne durch die Einrichtung, um mich nach dem Wohlergehen der Mitarbeiter zu erkundigen.

 

Ich besuche sie auch gern, wenn sie krank sind, begleite sie in Freude und Schmerz. Dabei lerne ich immer viel, sowohl von den Heimbewohnern als auch von den Mitarbeitern. Das ist eine sehr schöne Erfahrung!

 

Ich glaube, unsere Rolle als Brüder in den Einrichtungen ist es, nicht Verwalter, sondern Gestalter zu sein. Wir sollten Aufgaben, die wir abgeben können, anderen anvertrauen. In dem Umbruch, den wir heute erleben, dürfen wir keine Angst haben, Macht abzugeben. Wir müssen uns auf eine Zukunft vorbereiten, in der es immer weniger Brüder gibt, und diese wenigen müssen die Möglichkeit haben, das Charisma des heiligen Johannes von Gott lebendig zu erhalten.

 

Als Hausoberer sehe ich mich vor allem als ein Bruder unter Brüdern, der eine besondere Verantwortung hat, die er mit den anderen teilt.

Österreichische Ordensprovinz des Hospitalordens des heiligen Johannes von Gott
Taborstraße 16
1020 Wien

ÖSTERREICHISCHE ORDENSPROVINZ

des Hospitalordens des
heiligen Johannes von Gott

"Barmherzige Brüder"

Taborstraße 16

1020 Wien

 

Tel.: 0043 1 21121 1100

Fax: 0043 1 21121 1120

Darstellung:
http://barmherzige-brueder.at/