Freitag 20. Januar 2017
Fernanda Maria da Silva Esteves

Fernanda Maria da Silva Esteves

Mitarbeiterin
Polen

Die Berufungsgeschichte ist eine Liebesgeschichte, die man mit dem eigenen Leben schreibt…

Jesus Christus – „JC“, wie ich ihn nenne – ist seit jeher jemand Besonderer für mich!

 

Mich faszinieren seine Gestalt und sein Leben. Schritt für Schritt habe ich verstanden, dass es im Lauf der Geschichte Menschen gegeben hat, die ihm ihr Leben und ihr ganzes Sein geweiht haben. Ihrem Beispiel wollte ich folgen. Auf der Suche nach dem Glück habe ich erkannt, dass Gebet und Eucharistie mich ihm näherbringen, und das macht mich glücklich!

 

Später begegnete ich jemandem, der mich berührt hat. Es war ein Freund, ein besonderer Mensch. Gemeinsam haben wir die Zukunft geplant. Wir wollten eine Familie gründen und glücklich sein. Aber mein glückliches Herz war noch unruhig!

 

Eines sonnigen Tages erhielt ich dann die Einladung, eine neue Erfahrung zu machen: Ich durfte an einem Sommerferien-Camp der Schwestern vom heiligen Herz Jesu teilnehmen. Ich ging, sah, spürte und lebte!

 

Die Freude der Schwestern war ansteckend, und die Einfachheit ihres Lebens begeisterte mich. Wunderbar! Ein Traum! Das war es, was mein Herz suchte! Ihr Auftrag bestand darin, eine solche Schönheit in so zarten Gesichtern zu sehen; einen solchen Frieden, eine solche Zuneigung in einem Umfeld mit so großem Leid und Schmerz zu erleben... Es lebte dort jemand Besonderes, eben „JC“. Und ich hoffte, meinen Platz in der Welt gefunden zu haben!

 

Trotz allen Unverständnisses und der Auseinandersetzungen musste ich ganz einfach meinem Herz beziehungsweise seinem Herzen folgen – jenem Herzen, das mein Herz mit Glück erfüllte!

 

Ich bemühe mich heute täglich, Hospitalität zu leben. Für mich bedeutet Hospitalität, ein Spiegel der Liebe Gottes in der Welt des psychischen Leids zu sein. Die Erfahrungen, die ich in Jesus Christus machen darf, führen mich dazu, diejenigen zu lieben, die auch er zutiefst liebt – mit seiner grenzenlosen Liebe.

 

Heute wünsche ich mir und träume davon, dass sich immer mehr Menschen von „JC“, der mich so unendlich fasziniert, angezogen fühlen.

Österreichische Ordensprovinz des Hospitalordens des heiligen Johannes von Gott
Taborstraße 16
1020 Wien

ÖSTERREICHISCHE ORDENSPROVINZ

des Hospitalordens des
heiligen Johannes von Gott

"Barmherzige Brüder"

Taborstraße 16

1020 Wien

 

Tel.: 0043 1 21121 1100

Fax: 0043 1 21121 1120

Darstellung:
http://barmherzige-brueder.at/