Chirurgie mit Schwerpunkt Gefäßchirurgie

Schwerpunkte

Aortenaneurysma

Bei einem Aneurysma kommt es zu einer krankhaften Erweiterung einer Arterie um das eineinhalbfache ihres ursprünglichen Gefäßdurchmessers. Die Gefahr des Aneurysmas ist die Ruptur (das Platzen) der betroffenen Schlagader. Je ausgeprägter die Erweiterung ist und je rascher das Wachstum erfolgt, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass es zu dieser meist lebensbedrohlichen Komplikation kommt.

Carotisstenose (Einengung der Halsschlagader)

Die Carotisstenose, dh die Einengung der Halsschlagader kann auf zwei Wegen zum Schlaganfall führen.

PAVK (Beindurchblutungsstörungen)

Die eingeengte oder verschlossene Arterie im Bein verhindert eine entsprechende Versorgung der Muskulatur mit Blut und damit mit Sauerstoff. Dadurch entsteht die sogenannte "Schaufensterkrankheit".

NAST (Nierenarterienstenose)

Nierenarterienstenosen (Einengung der Nierenarterie) führen zu Hypertonie (Bluthochdruck) und können ein chronisches Nierenversagen auslösen.

Diabetischer Fuß

Nach mehr als 10 Jahren Diabetesdauer muss mit dem Auftreten von Spätkomplikationen an den Gefäßen gerechnet werden. Neben der diabetischen Retinopathie (Netzhauterkrankung), dem diabetischen Nierenversagen und dem Myocardinfarkt (Herzinfarkt) stellt das diabetische Fußsyndrom eine gefürchtete Spätkomplikation dar.

Seltene Gefäßerkrankungen

Subclavian-Steal-Syndrom und Raynaud-Phänomen

In der Abteilung für Gefäßchirurgie werden auch sehr seltene Gefäßerkrankungen behandelt wie das

  • Subclavian-Steal-Syndrom und
  • Raynaud-Phänomen

Akuter Gefäßverschluss

Spezielle Herzrhythmusstörungen (Vorhofflimmern) können dazu führen, dass Blutgerinnsel, welche sich im Herzen gebildet haben, über den Blutstrom verschleppt werden und zu einem Verschluss anderer Arterien, z.B. der Beingefäße führen. Dieser Verschluss führt zu einer akuten Durchblutungsstörung des Beines und ist mit starken Schmerzen, Kälte des Beines und oft neurologischen Ausfällen (Lähmung) verbunden.

Gefäßdiagnostik

In enger Zusammenarbeit mit der Abteilung für bildgebende Diagnostik und interventioneller Radiologie wird in unserem Krankenhaus eine professionelle Gefäßdiagnostik durchgeführt.

Gefäßtherapie

Es gibt mehrere Formen der Therapie von Gefäßerkrankungen. Neben der operativen Form, können auch viele Gefäßerkrankungen konservativ (Gehtraining, Ernährungsumstellung usw.) oder interventionell (z.B. Stents, Lyse, Ballonkatheter) behandelt werden.

Arteriosklerose

Die Arteriosklerose ist eine generalisierte, chronische Erkrankung des Gefäßsystems. Hierbei kommt es durch eine initiale Innenschichtschädigung der Arterien mit nachfolgender Ablagerung von Fett und Kalk kombiniert mit entzündlicher Reaktion der Gefäßinnenschichten zu einer zunehmenden Einengung und schließlich zu einem völligen Verschluss der Schlagadern (Arterien).

Venenerkrankung Varizen

Krampfadern - in der Fachsprache Varizen genannt - sind knotig-erweiterte Venen. Die vorhandene Erkrankung beim Vorliegen von Varizen heißt Varikose. Die Behandlung von Varizen kann unterschiedlich erfolgen.

Tiefe Venenthrombose (TVT)

Bei der tiefen Venenthrombose handelt es sich vor allem um eine Thrombose der tiefen Beinvenen. Bei einer Thrombose bildet sich ein Blutgerinnsel, ein so genanter Thrombus, in einem Blutgefäß und kann, wenn er sich löst, ein Blutgefäß verstopfen, somit den Blutfluss stoppen und im schlimmsten Fall zu einer Lungenembolie führen. 

 

Konventhospital der Barmherzigen Brüder Linz
Seilerstätte 2
4021 Linz
Telefon: 0043 732 7897-0
Fax: 0043 732 7897-1099

Aktives Mitglied der

 

  • mail.png
  • facebook.png

KONVENTHOSPITAL
der Barmherzigen Brüder Linz
Seilerstätte 2
4021 Linz

Tel.: 0732 / 7897 0
Fax: 0732 / 7897 1099

Darstellung: