Kompetenzzentrum Multiprofessionelles Wundmanagement

Meilenstein für die Wundversorgung

Die jahrelangen Erfahrungen aus der Praxis zeigen klar und deutlich: Die Versorgung von Wundpatienten in Österreich muss verbessert werden. Dafür bedarf es einer grundlegenden Entwicklungsarbeit, in die die Erfahrungen aus der Praxis und die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen einfließen. Im neuen Kompetenzzentrum Multiprofessionelles Wundmanagement der Barmherzigen Brüder in Klagenfurt erarbeiten Ärzte und Pflegepersonen gemeinsam Lösungen, die die Versorgung der Wundpatienten verbessern.

 

Als Entwicklungszentrum bildet das Kompetenzzentrum Multiprofessionelles Wundmanagement eine österreichweit einzigartige, interne Dienstleistungseinheit für die Praxis und das Management, um die kontinuierliche Weiterentwicklung der Wundversorgung in den Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen der Barmherzigen Brüder nachhaltig zu begleiten, zu unterstützen und zu steuern.

 

Das Kompetenzzentrum ermöglicht die Steuerung der direkten Versorgung von Wundpatienten und die Förderung der Innovationskraft durch eine Beteiligungsorganisation aller Einrichtungen der Barmherzigen Brüder in Österreich. Ziel ist es, bei gleichbleibenden Ressourcen eine qualitative Verbesserung der Versorgung der Wundpatienten in den Einrichtungen der Barmherzigen Brüder zu gewährleisten.

 

Die Konzeptentwicklung und intensive Planungsphase begann bereits 2015, seit kurzem läuft der Regelbetrieb. Die Erkenntnisse aus der Arbeit im Kompetenzzentrum stehen allen Ärzten und Pflegepersonen der Barmherzigen Brüder digital zur Verfügung und fließen direkt in die Arbeit mit den betroffenen Patienten in den Wundambulanzen und Stationen ein.

Multiprofessionelles Team, flexible Arbeitsweise

Das multiprofessionelle Team verbindet Erfahrungen aus der Praxis in der Akutversorgung und Langzeitpflege mit dem neuesten internationalen Forschungs- und Wissensstand. Dabei ist die Arbeitsweise des Kompetenzzentrums flexibel: Je nach Arbeitsanforderung und Arbeitsagenden trifft sich das Team persönlich oder arbeitet virtuell miteinander.

 

In der Aufbauphase wird das Team aus DGKP Kerstin Klug (Krankenhaus Barmherzige Brüder Linz, Pflegefachkraft) und OA Dr. Michael Popovits (Krankenhaus Barmherzige Brüder Graz, Chirurgie) von DGKP Zita Kis Dadara MSc (Zentrales Pflegemanagement Barmherzige Brüder Österreich) geleitet. Kis Dadara hat umfassende externe Management- und Organisationsentwicklungskenntnisse und verfügt über eine internationale Fachexpertise zum Thema Multiprofessionelles Wundmanagement. Unter anderem gründete Kis Dadara im Jahr 2008 die Österreichische Gesellschaft für Dekubitusprävention – APUPA in Wien und ist dort heute als Generalsekretärin im Vorstand.

Mehrdimensionale Betrachtung

Neben der interprofessionellen Zusammenarbeit ist die mehrdimensionale Betrachtung und Entwicklung des Themenfeldes Wundmanagement besonders wichtig. So beinhaltet die Arbeit des Kompetenzzentrums die Aspekte

  • Behandlung/Pflegeprozess

  • Kompetenzmanagement

  • Produkt-/Hilfsmittellogistik

  • Datenmanagement

Als erster zentraler Schritt wurde an der Praktikabilität des Softwareprogramms WCaSol gearbeitet. Das von der ordenseigenen, auf Krankenhaussoftware spezialisierten Kärntner IT-Firma Care Solutions entwickelte multiprofessionelle Dokumentationstool für alle Haut- und Gewebeveränderungen ist bereits in einigen Einrichtungen der Barmherzigen Brüder im Einsatz. Die Regeldokumentation in WCaSol bildet eine der Grundlagen, um die Behandlungskompetenz in den Einrichtungen der Barmherzigen Brüder bedarfsorientiert und ressourcenschonend weiterzuentwickeln.

Das Team

Das Bild zeigt DGKP Zita Kis Dadara, MSc.DGKP Zita Kis Dadara, MSc

Leitung des Kompetenzzentrums

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Das Bild zeigt DGKP Kerstin Klug.DGKP Kerstin Klug

Pflegefachkraft

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Das Bild zeigt OA Dr. Michael Popovits.OA Dr. Michael Popovits

Ärztlicher Mitarbeiter

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