Eine Brille trägt man um gut zu sehen. Und um gut auszusehen!
Viele Kund*innen stellen sich also die Frage: Welche Brille passt zu mir, zu meinem Gesicht, meiner Frisur, meinem Stil oder meinen Aktivitäten? Natürlich ist eines der wesentlichen Kriterien, das einem die Brille steht und das man sich mit seiner neuen Brille wohl fühlt.
Es sind aber noch weitere Punkte entscheidend:
Für eine „bequeme“ Brille ist ein optimaler Brillensitz ausschlaggebend. Bei der Auswahl der richtigen Gläser (Entspiegelung, Brechungsindex, sphärisch oder asphärischer Glasschliff) ist eine fachliche Beratung empfehlenswert. Ein weiterer Punkt ist die Einschleifposition der Gläser in die Fassung. Ihr Fachpersonal in Sachen Augenoptik vermisst diese Werte um anschließend eine perfekte Brille zu fertigen.
Für die Wahl der richtigen Brillenform, gibt es grundsätzliche Regeln:
Gesichtsform:
Durch die passende Brillenform kann die eigene Gesichtsform ausgeglichen werden. Das harmonische Ideal ist immer das ovale Gesicht.
Augenpartie:
Eindruck entsteht im wahrsten Sinne des Wortes auf den ersten Blick. Durch eine optimale Brillenwahl rücken die Augen in den Blickpunkt und die Schönheit der Augen wird unterstrichen.
Gesichtsproportionen unterstreichen:
Das Gesicht teilt sich in drei Portionen: Das obere Drittel umfasst die Stirn, in der Mitte dominiert die Augenpartie mit Augenbrauen, Ohren und Nase, das untere Drittel umfasst den Mund- und Kinnbereich. Bei der Brillenwahl sollte darauf geachtet werden, ungleiche Proportionen optisch auszugleichen. Dadurch werden die Gesichtspartien harmonisiert, auch kleine Makel lassen sich kaschieren bzw. Vorzüge unterstreichen.
Das augenärztliche Fachpersonal untersucht nicht nur auf Fehlsichtigkeit, sondern das gesamte Auge inklusive Augenhintergrund auf Veränderungen bzw. Erkrankungen. Nur so können Augenerkrankungen frühzeitig erkannt werden. Wir empfehlen eine regelmäßige augenärztliche Kontrolle als „Vorsorgeuntersuchung Ihres Auges“.
Ihr Augenarzt/Ihre Augenärztin bestimmt für Sie passende Kontrollintervalle.
Unter Augenoptik versteht man die Lehre von der Funktionsweise unserer Augen, des sogenannten visuellen Systems. Dazu gehören auch die Messung und die Korrektion von Fehlsichtigkeit sowie Anfertigung und Funktionsweise von Sehhilfen, also Brillen und Kontaktlinsen. Augenoptiker*innen sind Fachleute für die Beratung und individuelle Anpassung von Korrektions- und anderen Brillen sowie auch für deren Herstellung und Instandhaltung.
Neue Studien zeigen, dass die Kurzsichtigkeit durch vermehrte Nahtätigkeit und/oder künstliches Licht den Anstieg der Kurzsichtigkeit verstärkt. Im Kindes- u. jugendlichen Alter zeigen sich die höchsten Anstiegsraten.
Änderungen der Sehschärfe bei jungen Menschen sind meist darauf zurückzuführen, dass das Wachstum des Auges noch nicht abgeschlossen ist, auch wenn der übrige Körper vielleicht schon ausgewachsen ist.
Ständige Naharbeit (z.B. Lesen, Bildschirmarbeit) und/oder durch künstliches Licht kann die Verstärkung der Kurzsichtigkeit fördern. Deshalb empfiehlt es sich, immer wieder Pausen zu machen und bewusst in die Ferne zu schauen. Gering Kurzsichtige können ohne Fernbrille in der Nähe arbeiten, um die Naheinstellung der Augen zu entlasten.
Positive Maßnahmen sind (insbesonders bei Kinder und Jugendlichen):
Internetanbieter von Kontaktlinsen haben keine Infrastruktur wie Kontaktlinsenoptiker*innen oder Augenärzt*innen. Es handelt sich hier ausschließlich um „Händler*innen“ von Kontaktlinsen. Hierbei ist zu beachten, dass Kontaktlinsen Medizinprodukte sind.
Folgende Serviceleistungen sind im Internetkauf NICHT beinhaltet:
Alle führenden Kontaktlinsenspezialist*innen und Augenärzt*innen raten dringend vom Kauf von Kontaktlinsen im Internet ab. Als „Laie“ erkennt man die Langzeitprobleme durch eine nicht passende Kontaktlinse anfänglich nicht (eine zu eng sitzende Kontaktlinse ist sogar subjektiv „sehr bequem“), verursacht aber mittel- u. langfristig durch einen Sauerstoffmangel und Metabolismuseinschränkungen der Hornhaut schwerwiegende Verträglichkeitsstörungen und im Extremfall bleibenden Sehschäden.
Eine langzeitig gut verträgliche Kontaktlinsenversorgung kann ausschließlich durch eine fachgerechte Kontaktlinsenanpassung und regelmäßige Verlaufskontrolle gewährleistet werden.
Weitsichtige sehen in der Ferne scharf und in der Nähe unscharf.
Durch ständige Anspannung können folgende Beschwerden auftreten:
Im Laufe des Lebens nimmt die Fähigkeit zur Naheinstellung des Auges (Akkommodation) immer weiter ab. Weitsichtige verwenden einen Teil der Naheinstellung für den Ausgleich ihrer Weitsichtigkeit, daher steht weniger für scharfes Sehen in der Nähe zur Verfügung. Sie brauchen deshalb früher eine Lesebrille. Siehe auch Alterssichtigkeit.
Computerbrillen sind Korrektionsbrillen, deren optische Zonenverteilung speziell auf die Computerbedürfnisse ausgerichtet ist. Nicht die PC-User*innen müssen sich dabei durch unnatürliche Körper-, Kopf oder Augenstellungen der Brille anpassen, sondern spezielle Abstimmung der Korrektur und das spezielle Computerglas für den Arbeitsplatz führt dazu, dass die Anwender*innen am PC und im Nahbereich in einer entspannten Körperhaltung optimal und entspannt sehen.
Wird die Brille nach der PC-Arbeit ausgerichtet, müssen die Optometrist*innen/Augenoptiker*innen alle relevanten Distanzen und Winkel der jeweiligen Arbeitsumgebung kennen: Sitzhöhe, Höhe der Arbeitsfläche(n), Distanzen zu Tastatur, Vorlage und Bildschirm, Anordnung und Größe des Bildschirms, Größe der Bildschirmschrift und Angaben zu den Beleuchtungsverhältnissen (Blendung, Reflexe).
Gesetzliche Grundlagen:
Gerne beraten wir Sie rund um gutes Sehen mittels Brille, Kontaktlinse oder Spezialsehhilfe.
Die Augenoptik der Barmherzigen Brüder arbeitet mit ein Wellenfront-Messgerät der neuesten Generation. Durch das neue Messverfahren erfolgen Brillenglasbestimmung nun so individuell wie ein "Fingerabdruck".
Die Anforderungen und Bedürfnisse des Auges werden durch über 1.000 Messdaten erhoben. Das Ergebnis ist eine Brille nach Maß - so einzigartig wie der Mensch, der sie trägt.
Die gesammelten Messdaten fließen direkt in die Brillengläser ein. Mit wenigen Untersuchungen kommt man hier zu einem optimalen Ergebnis. Jeder Punkt auf dem Brillenglas ist auf die Träger*innen abgestimmt – das Ergebnis ist eine personalisierte Brille.
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