Donnerstag 23. Februar 2017
Das Bild zeigt Daniela Mattana.

Daniela Mattana

Mitarbeiterin
Italien

Es sind schon fast drei Jahre vergangen, seit ich begonnen habe, für den Hospitalorden vom hl. Johannes von Gott zu arbeiten. Oder besser gesagt, seitdem mir die Gnade zuteil wurde, meine Arbeitserfahrung mit dem Wert der Hospitalität bereichern zu dürfen.

 

Die eigene Arbeit mit einem besonderen „Wert“ bereichern zu wollen und dies auch tun zu können, indem man einem „Meister“ folgt, ist meiner Ansicht nach ein großartiges Geschenk. Und dabei ist es unerheblich, welche Aufgabe man zu erfüllen hat. Es kann sich dabei genauso gut um den Dienst am Krankenbett handeln wie um die Organisation der verschiedenen Verfahren und Dienste oder – wie in meinem Fall – um das Personalwesen.

 

Hospitalität erfordert Einsatz, verlangt aber auch ständige Fort- und Weiterbildung sowie die Entwicklung von Kompetenzen wie zum Beispiel zielgerichtetes ergebnisorientiertes Arbeiten. Das kommt dem Dienst, den zwischenmenschlichen Beziehungen und der Teamarbeit sehr zugute.

 

Vom ersten Moment an habe ich erkannt, dass Hospitalität keine Theorie ist, sondern etwas für die Praxis. Dass es Einsatz braucht, damit sie „sichtbar“ wird und somit von allen, die unsere Dienste in Anspruch nehmen, erlebt werden kann.

 

Im Laufe der Jahre habe ich Gelegenheit gehabt, mit vielen jungen Menschen in Kontakt zu treten, die an den besten Universitäten Europas Betriebswirtschaft für das Gesundheitswesen studiert haben. Ich durfte sie bei ihrem Eintritt in unser Unternehmen begleiten, und dabei kommt es vor allem auf die Verbindung zwischen Management und Hospitalität an, auf unsere Betriebskultur.

 

Wenn man die Hospitalität als eine Art Düngemittel für eine heranwachsende Pflanze sieht, kann man sagen, dass sie mit großer Wahrscheinlichkeit dazu beiträgt, dass die entsprechende Pflanze „kräftig“ sein und hervorragende Früchte tragen wird.

 

Die Ausbildung zur Hospitalität mit der fachlichen Ausbildung zu verbinden, ist in meinen Augen das Ideal. So wäre sichergestellt, dass wir unsere Talente gut weiterentwickeln und für die Zukunft erhalten.

Österreichische Ordensprovinz des Hospitalordens des heiligen Johannes von Gott
Taborstraße 16
1020 Wien
365 Zeugnisse
Der gelebten Gastfreundschaft

ÖSTERREICHISCHE ORDENSPROVINZ

des Hospitalordens des
heiligen Johannes von Gott

"Barmherzige Brüder"

Taborstraße 16

1020 Wien

 

Tel.: 0043 1 21121 1100

Fax: 0043 1 21121 1120

Darstellung:
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