Samstag 25. Februar 2017
Wojciec Ptaszyński

Wojciec Ptaszyński

Mitarbeiter
Polen

Seit 1996 bin ich mit den Barmherzigen Brüdern verbunden. Zuvor arbeitete ich in der Physiotherapie. Seit dem Jahr 2000 bin ich im Brüderkrankenhaus tätig: zunächst in der Ambulanz, jetzt auf der Herzchirurgie-Abteilung.

 

In einer Einrichtung der Barmherzigen Brüder zu arbeiten, ist für mich nicht nur eine Freude und eine Ehre, sondern auch eine ständige Herausforderung. Denn die berufliche Tätigkeit an einem solchen Ort erfordert, dass man sich ihr voll und ganz widmet, mit höchster Professionalität und Verantwortung.

 

Seit Jahren bemühe ich mich, den Glauben zu meiner Lebensgrundlage zu machen. Durch meine Arbeit bei den Brüdern habe ich das Gefühl, auch der Kirche und in der Kirche zu dienen. Die täglichen Begegnungen mit den Brüdern und den anderen Ordensleuten, die im Krankenhaus arbeiten; der Kontakt zu den Patienten erlauben es mir, mich Gott zu nähern. Durch das Zeugnis ihres Lebens und ihres Apostolats helfen mir die Barmherzigen Brüder, mein Herz immer mehr mit der Liebe Gottes zu füllen.

 

Jeden Tag nehme ich an der heiligen Messe teil, und um 15 Uhr wird in den Krankenhaus-Gängen über die Lautsprecher der Rosenkranz von der Göttlichen Barmherzigkeit übertragen – oder es handelt sich um ein anderes Gebet, so wie es eben der liturgische Kalender vorsieht. Mehrmals am Tag besucht der Priester die Kranken. Er bringt ihnen die Kommunion und spendet ihnen Trost. Seelsorge ist ein wichtiger Bestandteil unserer Therapie, was andere Krankenhäuser nicht berücksichtigen.

 

Als Arzt habe ich auch mit Sterbenden zu tun, und in solchen Situationen ist es schön, auch den Krankenhausseelsorger rufen zu können. Im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder wird ja nicht nur der Leib gepflegt, sondern auch die Seele.

 

Oft finden die Kranken durch ihr Leiden zum Glauben und lernen, den Schmerz geduldig zu ertragen.

 

Hier zu arbeiten erlaubt es mir, Gott in jedem Menschen zu entdecken. Und wenn ich mich in Anwesenheit eines vereinsamten Patienten befinde, dann spüre ich durch ihn, durch seinen Glauben, den leidenden Christus. So kann ich ihn mit noch mehr Zuwendung und Liebe behandeln und pflegen.

Österreichische Ordensprovinz des Hospitalordens des heiligen Johannes von Gott
Taborstraße 16
1020 Wien

ÖSTERREICHISCHE ORDENSPROVINZ

des Hospitalordens des
heiligen Johannes von Gott

"Barmherzige Brüder"

Taborstraße 16

1020 Wien

 

Tel.: 0043 1 21121 1100

Fax: 0043 1 21121 1120

Darstellung:
https://barmherzige-brueder.at/