Erste Gelübde abgelegt

Bratislava, 23. März 2019

Frater Philipp Neri Boška hat am 23. März 2019 in der Klosterkirche der Barmherzigen Brüder in Bratislava seine ersten Gelübde abgelegt.

 

An die hundert Gäste waren am Samstagvormittag in die kleine Klosterkirche der Barmherzigen Brüder in Bratislava gekommen, neben der großen Familie von Frater Philipp zahleiche Barmherzige Brüder aus der Österreichischen Ordensprovinz und auch einige aus Bayern. Den Gottesdienst zelebrierte Pater Richard Jombik. Nach der Predigt legte Frater Philipp vor Provinzial Saji Mullankuzhy seine Erste Profess ab, das heißt die Gelübde Armut, Ehelosigkeit, Gehorsam und Hospitalität, vorläufig für ein Jahr. Danach wird er sie bis zu seiner Feierlichen Profess jeweils um ein Jahr verlängern. Nach dem Gottesdienst waren alle Gäste ins Refektorium zu einem Mittagessen eingeladen.

 

 

„Ich will den Leuten helfen“

Geboren wurde Jakub Boška, so sein Taufname, 1989, aufgewachsen ist er mit drei Geschwistern in Hôrka in der Ostslowakei. Er studierte Biochemie in Bratislava und absolvierte ein Praktikum in einer Chemie-Firma. Doch die Biochemie war ihm „zu einsam“, wie er sagt. Da machte ihn ein Cousin auf das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Bratislava aufmerksam. Hier wurde er Pflegehelfer und spürte bald: „Das ist mein Platz“.

 

Er absolvierte die Ausbildung zum diplomierten Krankenpfleger. Als ihm der Sohn einer Patienten sagte: „Man merkt, dass die Tätigkeit hier für Sie nicht nur ein Job ist, sondern eine Berufung“, berührte ihn das tief. Aber er wollte sich nicht gleich für das Ordensleben entscheiden. „Ich dachte mir: Ich bleibe zwei Jahre und sehe, ob es geht oder nicht.“ Während dieser Zeit knüpfte er Kontakte zum damaligen Prior des Konvents in Bratislava, besuchte ein Treffen für Ordensinteressenten in Graz und führte ein Gespräch mit dem damaligen Novizenmeister.

 

Schließlich wurde er im November 2015 Präpostulant in Bratislava. Im September 2016 kam er als Postulant nach Wien. Im März 2017 wurde er hier eingekleidet und erhielt seinen Ordensnamen Philipp Neri. Danach absolvierte er das Noviziat in Graz-Eggenberg. Nun wechselt er in das Scholastikat in Regensburg. Warum er sich für das Ordensleben entschieden hat? „Ich will den Leuten helfen.“

 

 

Impressionen von der Feier

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1020 Wien

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