Montag 27. Februar 2017
Anästhesiologie und Intensivmedizin

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Nüchternheitsgrenzen präoperativBei der Allgemeinnarkose werden auch die Schutzreflexe wie Würge und Hustenreflex ausgeschalten. Dadurch kann es bei vollem Magen zu einem Rückfluss von Mageninhalt über die Speiseröhre in den Rachen und zum Eindringen dieser Flüssigkeit in die Luftröhre und Lunge kommen (Aspiration). Es handelt sich dabei um eine gefährliche Komplikation, die zu einer Störung der Lungenfunktion, einer schweren Lungenentzündung und damit zu einem längeren Aufenthalt auf der Intensivstation führen kann. Die Einhaltung folgender Nüchternheitsgrenzen vor dem operativen Eingriff verhindert Erbrechen während der Narkoseeinleitung:

  feste Nahrung, trübe Flüssigkeiten, Milch Wasser (ohne Kohlensäure)
Tee (ohne Milch) in kleinen Mengen
Erwachsene 6 Stunden 2 Stunden
Kinder (> 1 Jahr) 6 Stunden 2 Stunden
Säuglinge (< 1 Jahr) 4 Stunden (Milch) 2 Stunden
     


In Notfällen kann die Zeit bis zum Erreichen der Nüchternheit oft nicht eingehalten werden. In diesem Fall wird vorzugsweise eine Regionalanästhesie durchgeführt oder kommt ein spezielles Einleitungsverfahren (Bitzintubation) zur Anwendung.

Vorgeschriebene Medikamente können vor der Operation jederzeit mit einigen Schluck Wasser eingenommen werden.

Vermeiden Sie Nikotinkonsum am Operationstag und nützen Sie die Narkose vielleicht dazu, mit dem Rauchen überhaupt aufzuhören.

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Johannes von Gott-Platz 1
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